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Sinfoniekonzert Marktoberdorf: Kritik Allgäuer Zeitung vom 08.10.2014

Neujahrstournee Jan 2014

Ein Neujahrskonzert wie feiner Champagner

Perlend, spritzig und grandios - Smetana-Philharmoniker ernten Ovationen in ….........

Mit der Koloratur-Sopranistin Perrine Madoeuf und der Flötistin Pavla Trefná brachte der Maestro zwei Künstlerinnen mit Spitzenformat auf die Bühne. Fast schon spielerisch leicht meisterte Perrine Madoeuf beim "Frühlingsstimmenwalzer" selbst höchste Tonlagen, wurde für ihre grandiose Version von "Draußen in Sievering blüht schon der Flieder" stürmisch gefeiert. Von gleicher Klasse Pavla Trefná. Ohne Tadel, ja großartig, wie sie das schwierige Stück "Le Tourbillon" zusammen mit dem glänzend aufgelegten Orchester zu einem Ereignis machte.

Ein Hochgenuss für Freunde der Kunst

Die Smetana Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter boten ein Neujahrskonzert, das seinesgleichen sucht.................

Märkische Oderzeitung, 7.1.2014

Auftakt im Wolf-Theater

Eisenhüttenstadt (MOZ) So könnte es in diesem Jahr im Friedrich-Wolf-Theater ruhig weiter gehen: Beschwingt, vor allem vor fast ausverkauftem Haus, wurde das neue Jahr musikalisch eingeleitet. Wie schon im vergangenen Jahr sorgten die Musiker der Smetana Philharmonie Prag unter Leitung von Hans Richter mit "musikalischen Preziosen im Walzertakt" für die richtige Stimmung.

Glanzvolle Momente

Dazu schufen die gertenschlanke Sopranistin Luminita Andrei und Tenor Catalin Mustata glanzvolle Momente. Großartig, wie die beiden ihre herrlichen Stimmen im Solo und im Duett darboten, wie sie miteinander und mit dem Orchester übereinstimmten.
Die ganze Klangpracht des renommierten Orchesters machte bereits das Eröffnungsstück deutlich. Kultiviert, nuanciert, mit feinfühliger Dynamik und einer grandiosen Schlusssteigerung zelebrierten die Musiker die Ouvertüre aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Orchesterchef Richter weiß, wie man die verborgenen Geheimnisse der Operettenmusik zum Vorschein bringt.

Sinfoniekonzert Okt 2013

MICHAEL DUMLER  in der Allgäuer Zeitung, Oktober 2013
Kempten:
Noch einmal Britten, noch einmal feine Gesangskunst:  Denisa Neubarthova glänzte in fünf „French Folk Songs“ mit distinguiertem Mezzosopran.
Zum Schluss gab’s etwas zum Durchschnaufen, fürs Gemüt: Heiter beschwingt, aber auch diszipliniert  musizierten Hans Richter und sein 50-köpfiges Orchester Leós Janáceks saftige „Lachische Tänze“.
Ein besonderer, famoser Auftakt der Meisterkonzert-Reihe.

Mittelbayerische Zeitung, 02.06.2013
Oper „Nabucco“ ging unter die Haut

Die Akteure auf der Trenck-Bühne in Waldmünchen ernteten minutenlangen Applaus. Das schlechte Wetter tat ihrer Spielfreude keinen Abbruch.

37 Musiker der Smetana Philharmoniker aus Prag unter dem Dirigat von Hans Richter, der aus Neunburg vorm Wald stammt, verliehen den Noten regelrecht Flügel, sodass „Nabucco“ das Publikum schließlich zu minutenlangem Applaus hinriss.

 

Kritik Neunburg Operngala vom 04.10.2012

Kritik Rheinberg vom 20.11.2012

Das Schlusskonzert der Festspiele Europäische Wochen Passau mit Smetanas „Mein Vaterland“ erinnert an Sinn und Ziele der Festspiele in Ostbayern

( Passauer Neue Presse 31. Juli 2012 )

Chefdirigent Hans Richter (Urenkel des gleichnamigen Wagner-Dirigenten) und sein Orchester lassen sie vergessen mit einer sagenhaft disziplinierten Leistung:
So sehr die träumerischen Melodien dazu verleiten, Richter lässt gerade nicht voll ausspielen. Lässt im Sinne konsequenter Schwulstvermeidung eher kurz artikulieren, schlank intonieren, nicht nur leise, sondern Piano und Pianissimo spielen.
Selbst wenn im ersten Satz die Burg Vyšehrad einstürzt und im dritten die Amazonenkönigin Šárka Männer morden lässt, bleibt der Orchesterklang kontrolliert, die Emotion positiv gezügelt. Gemessenen Tempos und in golden glimmender Farbe strebt die berühmte „Moldau“ der Elbmündung entgegen.
Ein exzellent homogener Klang zeichnet die Smetana Philharmonie aus.

Kultursommer Nordhessen
Smetana-Philharmoniker Prag begeisterten die Zuhörer in der Stadtkirche

Die Smetana Philharmoniker Prag in der Homberger Stadtkirche.
13. Juli 2012

Mitgebracht hatte das 2004 gegründete Ensemble den sechs sinfonische Dichtungen umfassenden Zyklus „Mein Vaterland“ von Bedrich Smetana – ein patriotisches Meisterwerk voller Dramatik, Sehnsucht und pittoresker Vielfalt, das mit dem zweiten Teil „Die Moldau“ einen Hit in der ewigen Chartliste klassischer Melodien aufzuweisen hat.
Alles begann mit sanften Harfenklängen, doch schon bald übernahmen die Streicher und Bläser die emotionale Berichterstattung über den Aufstieg und den Verfall des Schlosses Vysehrad mit den dort ansässigen Fürsten und Königen.
Von Beginn an erwies sich das Orchester als homogener Klangkörper, der den Brückenschlag zwischen spätbarocken Kompositions-Fragmenten und romantischer Neuorientierung beherrschte. Mit fast tänzerischer Leichtigkeit gelangen die Übergänge innerhalb der Instrumentengruppen. Rhythmische Wechsel und Tempi übertrugen sich geschmeidig durch den Dirigentenstab auf das Orchester, Crescendo und Decrescendo verschmolzen mit der Raumakustik zu einem wahren Vergnügen.
Das Moldau-Thema sorgte für Gänsehaut, und manches Pärchen rutschte in den vollbesetzten Sitzreihen etwas enger zusammen. Und dass sich die Herren der Bläsersektion immer mal fröhlich im Rhythmus wiegten, tat der genießerischen Ernsthaftigkeit auch keinen Abbruch.
Dass man Smetana und nicht nur ihm die kompositorische Nähe zur heimischen Folklore zum Vorwurf machte, kann man heute nicht mehr nachvollziehen. Gerade im vierten Teil „Aus Böhmen Hain und Flur“ wirkte das volkstümliche Element wie frisches Wasser auf die schwergängigen Mühlräder der künstlerischen Arroganz.
Wie sich im Vorbeigehen Dur und Moll die Hände reichten, elegische Bassfiguren und wabernde Streicherarpeggien für viel Spannung sorgten und die Finalvorbereitungen filigran und minutiös aufgearbeitet wurden, dafür gebührte den tschechischen Instrumentalisten und dem Dirigenten Hans Richter höchster Respekt. Mit großem Applaus und stehenden Ovationen bedankte sich das begeisterte Publikum.
Von Andreas Köthe

Mit Moldau-Wasser getauft - Auftakt in der Schwarzachtalhalle mit Smetana-Zyklus „Ma vlast“

( Mittelbayerische Zeitung, 16. Juli 2012 )

Mit „Moldau-Wasser“ hat die neue Schwarzachtalhalle ihre musikalische Weihe erhalten. Das Eröffnungskonzert des neuen Veranstaltungszentrums der Mittleren Oberpfalz gestalteten die Smetana Philharmoniker Prag unter Leitung ihres Chefdirigenten Hans Richter mit Friedrich Smetanas Zyklus „Ma vlast“ (Mein Vaterland). Rund 750 Zuhörer erlebten in dem seit Wochen restlos ausverkauften Saal einen fulminanten Auftakt, den sie schlussendlich mit stehenden Ovationen quittierten.
Auch die Bühnenkapazität des neuen Hauses wurde mit dem 65 Musiker umfassenden Orchesterapparat voll ausgereizt. Moderator Wolfgang Bayerl erläuterte dem Publikum, warum der Veranstalter den Smetana-Zyklus auf das Programm dieser „Inaugurazione“ gesetzt hatte: Der Komponist thematisiert in den beiden abschließenden Tondichtungen „Tabor“ und „Blanik“ die hussitische Geschichte Böhmens ebenso wie das Neunburger Heimatfestspiel „Vom Hussenkrieg“, das seine 30. Jubiläums-Spielzeit begonnen hat.

Das spätromantische Werk Smetanas, dessen Nähe zur Klangwelt Richard Wagners kaum zu verleugnen ist, bedeutete zugleich den ultimativen Akustik-Eignungstest für die Schwarzachtalhalle. Der Dirigent, ein gebürtiger Neunburger, erkundete beim einleitenden „Vysehrad“ behutsam die „Terra inkognita“, setzte auf eine epische Deutung der nigsburg-Geschichte und ließ – den Intentionen des Komponisten voll entspechend - nationales Pathos außen vor. Wie Hans Richter überhaupt auf Partiturtreue setzte und folgerichtig der Versuchung widerstand, den „Klassik-Hit“ Vltava (Moldau) als nach Effekt haschende Filmmusik darzubieten. Auch die oftmals als „Rosinen“ aus dem Zyklus-Kuchen gepickten Stücke „Z ceskýchluhu a háju" (Aus Böhmens Hain und Flur“) und „Sarka“ beeindruckten durch Hans Richters unprätentiöse und klare Interpretation.

Ein Knackpunkt dieses Eröffnungskonzerts war sicherlich die „Tabor“-Tondichtung, zu unrecht oft als „sperriges Orchesterstück“ gebrandmarkt. Den Smetana Philharmonikern gelang es hier vortrefflich, den Spannungsbogen vom einleitenden Pianissimo bis zum finalen Fortissimo zu halten, der hussitischen Willenstärke und Kampfeskraft tönenden Ausdruck zu verleihen. Dass der das Werk krönende,triumphale „Blanik“-Festmarsch kurz darauf frenetischen Schlussapplaus erzwingen würde, war schon zu diesem Zeitpunkt abzusehen. Die urböhmische Musizierfreude und jugendliche Verve dieses Prager Orchesters hatte das Publikum restlos in seinen Bann gezogen. Mit zwei „Slawischen Tänzen“ von Antonin Dvorak sagten Hans Richter & Co. „Auf Wiedersehen und –hören“ bis zur 1. Neunburger Operngala am 2. Oktober in der Schwarzachtalhalle. (su)

Fränkische Landeszeitung vom 17.01.2012

.......„Bei allen aus so unterschiedlichen Musikepochen stammenden Werken des Abends verstand es Hans Richter meisterhaft, durch sehr differenziertes Dirigat sein Orchester zu motivieren. Die Prager Smetana Philharmoniker folgten ihm in bester böhmischer „Musikanten“-Tradition und spielten hochkonzentriert mit Verve und Dynamik“.

Obergrafschaft  vom 10.01.2011

      „Klingende Hölzer bezaubern zu Jahresbeginn“

„Frische Töne beim Neujahrskonzert"
Sehr wach und gut aufgelegt haben sich die Smetana Philharmoniker aus Prag am Sonnabend beim Bad Bentheimer Neujahrskonzert präsentiert. Eine neue und überaus gelungene Note gab die brillante Budapester Musikerin Hajni Kovacs am Schlaginstrument Marimba der traditionellen Veranstaltung. Das Forum des Burg-Gymnasiums erwies sich mit Bühne, Licht und Ton als sehr geeigneter Aufführungsort.

Kreiszeitung Wesermarsch vom 21.11.2010

Ausgewogener Klang und ein furioses Fortissimo

Gleich zu Beginn bewies das 2004 gegründete Orchester seine Professionalität mit Mozarts „Prager Sinfonie“ KV 504. Der ausgewogene Orchesterklang, klare Linien und Durchsichtigkeit, ein „gepflegtes Forte“ neben zartem Piano und eine hochdifferenzierte Artikulation und Phrasierung – das alles kam dank der sehr guten Akustik im Kirchenraum hervorragend zur Geltung. Ebenso überzeugte die Mezzosopranistin Denisa Neubarthová mit zwei Arien aus Mozarts letzter Oper „Titus“. Ihr gelang eine eindringliche, affektreiche Interpretation. Der warme Klang ihrer Stimme, die große Beweglichkeit und Leichtigkeit korrespondierten vortrefflich mit Mozarts Lieblingsinstrument, dem Bassetthorn (einer Altklarinette in F), meisterlich gespielt von Ales Hejcman.


Der Neue Tag, September 2009

September 2009 eröffnet das Orchester die Max-Reger-Tage in Weiden u.a. mit der „Romantischen Suite“ von Max Reger. Nachtstimmung und fantastischer Spuk. Begeisterter Applaus. Atmosphärische Dichte im eröffnenden Notturno....Koboldhaft spukend das zweifellos vom Sommernachtstraum inspirierte Scherzo....Spannungsgeladen der letzte Satz mit seinen allmählich sich steigernden Höhepunkten hin zum klanggewaltigen Finale. Da gab es zu Recht begeisterten Applaus

Pirmasenser Zeitung, 30. April 2007

"Glanzvolles Konzert eröffnet Sommerspiele"

Smetana Philharmoniker Prag gastierten in Dahn

.....Mit den Smetana Philharmonikern Prag war ein international renommiertes Orchester zu Gast, das unter der Leitung von Hans Richter fulminant aufspielte.
Hans Richter.....blieb auch diesmal seinem Ruf als exzellenter Orchesterleiter nichts schuldig und faszinierte vom ersten bis zum letzten Taktschlag mit meisterhafter Geste. Formal hat sich Strauß-König (Uraufführung des "Allegro risoluto") an der klassischen Sonatensatzform orientiert......dabei bedient er sich eines freitonalen Klangspektrums bei erheblicher Erweiterung der Harmonik. Vom umfangreichen Werk des Komponisten Neruda ist nur ein Bruchteil erhalten. Sein dreisätziges Konzert für Trompete und Orchester ist ein beredtes Zeugnis der großen böhmischen Bläsertradition. Mit Robert Hofmann und dem sensibel reagierenden Orchester gelang eine Darstellung, der man Ausnahmecharakter attestieren kann. Der Trompeter meisterte die Klippen des Zierwerks des, wegen seines vorzüglichen melodischen Gehalts, geschätzten Stückes bravourös.
Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur, op. 68, "Pastorale" ist die epische Schwester der dramatisch geballten 5.......Und die Prager Musikanten nahmen sich des Werkes geradezu mit Hingabe an.

 

Dill-Zeitung, 2. Mai 2007

"Feinste Klassik im Tunnel gespielt"

Prager Musiker boten einmaliges Konzert zur Tunneleröffnung

Mit der Ouvertüre zur "Zauberflöte" von W.A.Mozart begann das Konzert........doch die Bläserakkorde bleiben feierlich und deuten auf Sarastros Reich der Güte und Menschlichkeit. Es ist eine dramatische und zugleich vollendete Verschmelzung von hoher Aussagekraft, die Hans Richter überzeugend zu gestalten wusste.
Ungewöhnlich in einem sinfonischen Konzert, aber eine Bereicherung, war der Auftritt der Mezzosopranistin Denisa Neubarthová mit den "Nuits d' été" von Hector Berlioz. Sie besitzt einen geschmeidigen Mezzosopran und gewährte einen hohen Einblick in das Reich des Liedes von inniger Wehmut bis zum dramatischen Aufleuchten.
Nach der Pause spielten die Smetana Philharmoniker aus Prag die sechste Sinfonie von L.v.Beethoven....Wie leuchtende Harmonie wurden die Stimmgewebe von den Musikern dargebracht....Mit diesem glanzvollen symphonischen Erlebnis wurde der Tunnel würdevoll eingeweiht und die Zuhörer dankten mit stehenden Ovationen.

 

BBV, 07. Januar 2008 (pdf)

Waiblinger Kreiszeitung, 24. April 2008 (pdf)

Rigi Anzeiger, 16. Mai 2008 (pdf)